Die Orgel der Auenkirche

 

Beschreibung der Orgel

-       zweitgrößte Kirchenorgel Berlins, aktuell 84 Register auf 4 Manualen und Pedal

-       1898 für die neu errichtete Auenkirche von der Orgelbaufirma Furtwängler & Hammer (Hannover) erbaut; damals 41 Register auf 2 Manualen und Pedal

-       Umfangreiche Erweiterung durch Furtwängler & Hammer in den 1920er-Jahren auf 62 Register, verteilt auf 3 Manuale (davon 2 schwellbar) und Pedal

-       Die Auenorgel verkörpert den Idealtypus der orchestral geprägten spätromantischen Orgel, eine der wenigen erhaltenen Großorgeln jener Epoche

-       Die Kirche hat den zweiten Weltkrieg relativ unbeschadet überstanden, sie steht mitsamt der Orgel unter Denkmalschutz

-       Massive Umbauten in den 1960er- bis 1990er-Jahren

-       das klangliche Konzept der Orgel ist aus dem Gleichgewicht geraten, der ursprüngliche spätromantische Klang kann bestenfalls noch erahnt werden.

-       enormer Wartungsrückstand, gegenwärtiger Zustand teils marode

-       die Technik versagt zunehmend ihren Dienst; nur noch etwa die Hälfte der Orgel ist ohne größere Störungen spielbar und eine zuverlässige Funktion kann kaum noch gewährleistet werden.

-       Die historische Orgel muss dringend und umfassenden restauriert werden!

-       Seit 2017 Planungen für die Restaurierung in enger Zusammenarbeit von Gemeindeleitung und Kantor Winfried Kleindopf gemeinsam mit einem Team von drei sehr erfahrenen Sachverständigen (OSV Oliver Horlitz, Planungsbüro für Orgelbau Hans Reuschel sowie Prof. Dr. Michael Gerhard Kaufmann, der 2016/2017 erfolgreich den Antrag des Deutschen Orgelwesens als Teil des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes initiiert hat).